Transalp 2017 2. Etappe

07/08/2017 – 18:31

2. Etappe

Start: St. Lorenzen bei Bruneck
Über: Kronplatz, Fanes Tal, Pederü
Ziel: Fanes-Hütte

Unterkunft:
Fanes-Hütte

Frühstück sehr basal aber ausreichend.
Bei der Abfahrt um 8:30 scheint die Sonne bei knapp 20 Grad. Kurz nach 9 Einstieg in Lift zum Kronplatz, oben schönstes Wetter, Einstieg angelegten Flow Trail zum Furkelpass, von dort quer am Hang über Tore ins Tal kurz hinter St. Vigil.
Von dort. Anfahrt zum Fanes Tal und Fahrt bis zur Pederü, wo Kaffepause angesagt war. Über die Gipfel der Fandsberge ziehen plötzlich Gewitterwolken auf, die Sonne verschwindet. Wir beschließen schnell aufzubrechen, um vor Regen nach oben zur Fanes Hütte und dann der Prolongia zu gelangen. Von oben kommen Schaufelradbagger, die die durch abgerutschte Muränen blockierten Wege freigemacht haben. Nach 200hm beginnt der Wind extrem aufzufrischen, in der Entfernung vor uns auf dem geplanten Weg blitzt und donnert es. Wir fahren mit beginnendem Regen weiter. Aus wenig Regen werden Sturzbäche und aus Regen dann Hagel. Noch 350hm, wir zählen die Sekunden zwischen Blitz und Donner, und kommen immer näher ans Gewitter ran, jetzt weiter wir hoch fahren. Bei 150hm überlegen wir die Umkehr, da wir bei 6 Sekunden angekommen sind. Wir entscheiden im Eiltempo die Fanes Hütte zu erreichen, und arbeiten uns gegen Ströme von Wasser von oben und auf dem Weg nach oben. Wir kommen an der Hütte an, als wir nur noch 1200m vom Gewitter entfernt sind.
In der Fanes Hütte werden wir freundlich aufgenommen und dürfen unsere nassen Klamotten im Ski/Schuh/Bikedepot ablegen. Wir ziehen uns komplett um und genießen Kaffee, Schorle und Kaiserschmarrn während wir auf ein Ende des Gewitters warten. Um 4, als kein Ende absehbar ist entscheiden wir zu bleiben und haben das Glück ein Einzelzimmer mit Zusatzmatratze zu ergattern.
Das Abendessen ist fantastisch, so gut ist man selten in Restaurants. Die Trisknödel bestellen wir doppelt 🙂
Die Klamotten trocknen langsam, da die Hütte total überlaufen ist und der Trockenraum randvoll.
Bettzeit um 2200, um am nächsten Tag frühestmöglich loszukommen, da wir wir jetzt zum geplanten Routenfortschritt zurück liegen.

  1. One Response to “Transalp 2017 2. Etappe”

  2. Gewitter in den Bergen ist Mist! Ich wünsche euch mehr Glück mit dem Wetter in den nächsten Tagen!

    By Florian Wilhelm on Aug 7, 2017

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